connect - Frühling 2026

STROMVERSORGUNG Netzausbau für die Energiewende ENERGIEEFFIZIENZ Förderung sparsamer Haushaltsgeräte PORTRÄT GASKUNDEN Wie in Lützelflüh aus Stoff Hightech wird connect DAS MAGAZIN DER LOCALNET AG mit attraktivem Preisrätsel FRÜHLING 2026 LinkedIn Instagram Facebook

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connect – 3 – 4 Netzausbau für die Energiewende 7 Förderung sparsamer Haushaltsgeräte 8 Wie in Lützelflüh aus Stoff Hightech wird 11 Rätseln und gewinnen 12 «connect compact» IMPRESSUM Herausgeberin: Localnet AG, 3400 Burgdorf Tel. 034 420 00 20 info@localnet.ch Konzept / Layout / Texte: YOUHEY Communication, Burgdorf Pascal Kirchhofer, CEO Localnet AG Liebe Leserin, lieber Leser Themen Netzelektrikerinnen und Netzelektriker kümmern sich um unsere Stromnetze. Diese Netze müssen im Zuge der Energiewende massiv ausgebaut werden. Nur so können wir als Stromversorgerin den Boom an privaten sowie gewerblichen Photovoltaikanlagen bewältigen, die an sonnigen Tagen viel Strom ins Netz einspeisen. Weil es ausgerechnet in diesem Bereich an Fachkräften fehlt, geben wir auf den folgenden Seiten einen Einblick in den Netzausbau und zeigen unsere Helden der Energiewende bei der Arbeit. Als Energieversorgerin sind wir verpflichtet, unsere Kundinnen und Kunden für effizienten Umgang mit Strom zu sensibilisieren. Darum unterstützen wir die neue Kampagne zur Förderung sparsamer Haushaltgeräte. Wie das genau funktioniert, lesen Sie auch in diesem Heft. In manchen industriellen Prozessen bleibt Gas für die thermische Behandlung wichtig. Umso entscheidender ist ein möglichst effizienter und sparsamer Einsatz. Optimierte Anlagen, präzise Steuerung und die Nutzung von Abwärme helfen, den Verbrauch auf dem Minimum zu halten. Die Senfa Cilander in Lützelflüh macht‘s vor. Viel Freude bei der Lektüre! Herzlich

connect – 4 – Solarstrom wird heute zunehmend dezentral produziert, auf Dächern von Wohnhäusern, Betrieben und Infrastrukturbauten. Das verändert die Stromflüsse im Netz grundlegend. Statt zentral erzeugter Energie, die in eine Richtung zum Verbraucher fliesst, speisen viele Anlagen gleichzeitig ein. Weil sich Strom nur sehr begrenzt im Netz puffern lässt, muss er in dem Moment verbraucht beziehungsweise im Netz verteilt werden, in dem er erzeugt wird. Besonders an sonnigen Tagen kommt es potenziell zu einer Überproduktion, für die die bestehende Netzinfrastruktur nicht ausgelegt ist. Der überschüssige Strom kann vom Netz nicht aufgenommen werden. Grössere Photovoltaikanlagen müssen deshalb punktuell ihre Leistung drosseln, damit die Netzstabilität erhalten bleibt. Um solche Einschränkungen künftig möglichst zu vermeiden, baut die Localnet ihr Verteilnetz gezielt aus und erhöht seine Aufnahmefähigkeit. Dafür werden beispielsweise zusätzliche Trafostationen erstellt, welche die Spannung des eingespeisten Solarstroms so transformieren, dass die Energie über verstärkte Leitungen mit angepassten Leiterquerschnitten ins bestehende Ringnetz abgeführt werden kann. Dies rasch und zuverlässig umzusetzen, ist der spannende Job der NetzelektrikerTeams. Die Helden der Energiewende Im Zuge der Energiewende sind einige Berufsgruppen ins Rampenlicht getreten. Nebst Fachkräften rund um die Planung und Realisierung von Solaranlagen und Gebäudetechnik sind auch die Netzelektrikerinnen und Netzelektriker an vorderster Front mit dabei. Sie sorgen dafür, dass die Verteilnetze zuverlässig funktionieren und den neuen Anforderungen der dezentralen Stromproduktion genügen. Einer von ihnen ist Lukas Lutz. Er arbeitet seit rund zwei Jahren als leitender Netzmonteur bei der Localnet und ist mit seinem Team auf den Baustellen anzutreffen. Denn seine Arbeit findet hauptsächlich im Freien statt. Ursprünglich hat der in Dürrenroth lebende Familienvater Elektriker gelernt und sich dann mit Aus- und Weiterbildungen für die Funktion als Teamleiter Netzelektriker qualifiziert. «Unser Job ist anspruchsvoll und erfordert nebst technischem Verständnis und TeamfäNetzausbau für die Energiewende DIE ZUNEHMENDE SOLARSTROMPRODUKTION LEISTET EINEN WICHTIGEN BEITRAG ZUR ENERGIEWENDE. GLEICHZEITIG ERHÖHT DIE DEZENTRALE EINSPEISUNG DIE ANFORDERUNGEN AN DIE NETZE. SIE MÜSSEN DESHALB STETIG AUSGEBAUT WERDEN.

connect – 5 – Schaltstationen erfordert eine gut eingespielte und fachlich sattelfeste Zusammenarbeit. Anspruchsvolle Planung und abwechslungsreiche Projekte Über mangelnde oder eintönige Arbeit können sich Lukas Lutz und seine Teamkollegen jedenfalls nicht beklagen. Wie alle Energieversorger ist auch die Localnet mit Hochdruck daran, die Netzinfrastruktur den Anforderungen der Energiewende anzupassen. Schliesslich möchten alle Betreiber einer PV-Anlage ihren produzierten Strom sinnvoll und möglichst vollständig verwerten können. Die dafür nötigen Voraussetzungen im Verteilnetz zu schaffen, ist nicht nur kostspielig, sondern vor allem auch zeitaufwändig. Weil die notwendige Aufrüstung des lokalen Verteilnetzes nicht nur Wochen oder Monate, sondern einige Jahre in Anspruch nehmen wird, konzentriert sich die Localnet darauf, bestehende akute Engpässe rasch zu beheben. Dies natürlich auch mit Blick auf künftige Entwicklungen. Denn der Trend zu dezentraler Stromproduktion, intelligenten Netzen higkeit auch eine gewisse körperliche Robustheit. Aber dafür leisten wir eine extrem sinnstiftende Arbeit. Es ist ein gutes Gefühl, dazu beizutragen, dass die Haushalte und Gewerbebetriebe sicher und zuverlässig mit Strom versorgt werden», sagt Lukas Lutz, der bei der Localnet in einem 80%-Pensum angestellt ist. Das gibt ihm genügend Flexibilität und Freiraum, um auch das Familienleben und seine Hobbys geniessen zu können. «Ich fühle mich bei der Localnet ausgesprochen wohl», ergänzt Lukas Lutz. «Die fortschrittlichen Anstellungsbedingungen und die Flexibilität in der Arbeitszeit kommen mir sehr entgegen». Auch das familiäre Klima bis in die Chefetage und die vielen gemeinsamen Aktivitäten unter den Mitarbeitenden machen die Localnet für Lukas Lutz zum Arbeitgeber seiner Wahl. Dass gelebter Teamgeist gerade im Netzbau besonders wichtig ist, zeigt sich ganz konkret im Teamwork auf der Baustelle. Man arbeitet Hand in Hand, spricht sich ab und muss sich blind aufeinander verlassen können. Denn das Hantieren mit den meist schweren Leitungskabeln und den manchmal komplexen Lukas Lutz, leitender Netzmonteur bei der Localnet, in der neu erstellten Trafostation beim Eyhof.

connect – 6 – unter Einbezug der Batterien von Elektrofahrzeugen und enormen tageszeitlichen Schwankungen bei der Einspeisung wird sich in Zukunft weiter verstärken. Die herkömmlichen Modelle der Stromproduktion und Verteilung gehören im Lichte der Energiewende und mit Blick auf effizientere Nutzung der Energie endgültig der Vergangenheit an. Gemeinschaftlicher lokaler Eigenverbrauch Temporäre Überproduktion von Solarstrom führt nicht nur zu erhöhten Belastungen der Netzinfrastruktur, sondern im dynamischen Strommarkt auch zu fallenden Preisen. Die Einspeisung wird dadurch exakt im Moment der höchsten Produktion zu einem wirtschaftlich eher unprofitablen Modell. Es entsteht quasi zu viel Strom zur falschen Zeit am falschen Ort. Ihn in grösserem Masse für eine spätere Nutzung zu speichern, ist derzeit noch recht kostenintensiv und deshalb nicht flächendeckend etabliert. Die weitaus effizienteste Methode, den selbst erzeugten Strom zu nutzen, ist deshalb immer noch der grösstmögliche unmittelbare Eigenverbrauch. Weil eine Solaranlage zeitweise viel mehr Strom produziert als ein einzelner Haushalt benötigt, gibt es mittlerweile verschiedene Modelle zum gemeinsamen Eigenverbrauch. So etwa über die Gründung von lokalen Elektrizitätsgemeinschaften (LEG) oder die Bildung von nachbarschaftlichen Zusammenschlüssen zum Eigenverbrauch (ZEV). In einem solchen Zusammenschluss werden Produktionsspitzen auf mehrere Haushalte in der Nachbarschaft verteilt. So kann der Eigenverbrauch deutlich gesteigert und die Belastung der Netzinfrastruktur im gleichen Ausmass reduziert werden. Und wenn der eigene Solarstrom nicht ausreicht, beziehen die Verbraucherinnen und Verbraucher den Strom ganz normal vom Verteilnetz der Localnet. Damit dies alles für Teilnehmende und Produzierende innerhalb eines Zusammenschlusses möglichst bequem und transparent umgesetzt werden kann, bietet die Localnet eine einfache Dienstleistung zur Verteilung und Abrechnung des Solarstroms an. solarsplit@localnet Mit solarsplit@localnet bietet die Localnet eine massgeschneiderte Lösung für die Realisierung und den Betrieb von Zusammenschlüssen für den Eigenverbrauch. Sie übernimmt dabei gegen eine Transaktionsgebühr von nur 3.25 Rp pro kWh sämtliche Mess- und Abrechnungsaufgaben sowie den Inkassoprozess. Unter dem Strich wird dadurch mit solarsplit@localnet der Strom für die Teilnehmenden günstiger und für die Betreiber der PV-Anlage lukrativer. Und dies ohne Verlust der Versorgungssicherheit durch die Localnet. Wer kann mit wem? Der Check Voraussetzung für Zusammenschlüsse ist, dass die Teilnehmenden über denselben Verknüpfungspunkt im Verteilnetz angeschlossen sind. Auf der Localnet Website finden Sie über eine Adresseneingabe heraus, wer mit wem gemeinsam eigenen Solarstrom nutzen könnte. Solarstromproduktion auf einem Dach - Verbrauch in weiteren Gebäuden, die am gleichen Anknüpfungspunkt angeschlossen sind. localnet.ch/solarsplit

connect – 7 – Alte Haushaltsgeräte sind oft heimliche Stromfresser. Besonders Kühlschränke, Geschirrspüler oder Wäschetrockner, die schon viele Jahre in Betrieb sind, verbrauchen deutlich mehr Strom als moderne Geräte. Genau hier setzt das Förderprogramm Topten an, an dem sich auch die Localnet beteiligt. Ziel ist es, den Austausch alter Geräte zu fördern und damit Stromverbrauch, Kosten und Umweltbelastung zu reduzieren. Das Programm wird unter dem Motto «zäme effiziänt» von mehreren Energieversorgern in den Kantonen Bern, Solothurn und Jura gemeinsam getragen. Unterstützt wird der Ersatz alter, stromintensiver Haushaltsgeräte durch neue, besonders energieeffiziente Modelle. Die Förderung gilt für Geräte, die nach dem 1. Januar 2026 gekauft wurden und beträgt je nach Energieeffizienzklasse zwischen 40 und 70 Franken. Damit leisten die Energieversorger einen Beitrag zur Umsetzung der nationalen Energieziele und zur Reduktion des Stromverbrauchs. Doch was bedeutet eigentlich «Topten»? Hinter dem Namen steht eine unabhängige Online-Plattform, die besonders energieeffiziente Geräte vergleicht und empfiehlt. In den Listen erscheinen nur Geräte, die strenge Kriterien bezüglich Energieverbrauch, Umweltbelastung, Qualität und Preis erfüllen. Für Konsumentinnen und Konsumenten wird es so einfacher, ein wirklich sparsames Gerät auszuwählen. Wer ein altes Gerät durch ein neues, energieeffizientes ersetzt, kann einen Förderbeitrag erhalten. Unterstützt werden beispielsweise Geschirrspüler, Kühlschränke, Gefriergeräte oder Wäschetrockner in den besten Energieeffizienzklassen. Der Förderbeitrag wird nach dem Kauf über ein Onlineformular beantragt oder – bei teilnehmenden Händlern – direkt beim Kauf vom Preis abgezogen. Förderberechtigt ist allerdings nur der Ersatz eines bestehenden Geräts, nicht eine zusätzliche Neuanschaffung. Das neue Gerät muss zudem im Fördergebiet installiert werden. Der Austausch lohnt sich gleich in doppelter Hinsicht: Ein effizienter Kühlschrank oder Geschirrspüler ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch schonend für das Haushaltsbudget. Förderung sparsamer Haushaltsgeräte VIELE HAUSHALTSGERÄTE LAUFEN TÄGLICH UND VERBRAUCHEN DABEI VIEL STROM. WER ALTE GERÄTE ERSETZT, SPART ENERGIE UND GELD – UND ERHÄLT DANK DEM UNTERSTÜTZUNGSPROGRAMM TOPTEN SOGAR EINE FÖRDERUNG BEIM NEUKAUF. localnet.ch/topten

connect – 8 – Wenn man die Produktionsstätten von Senfa Cilander in Lützelflüh betritt, fällt zuerst die Grösse der Anlagen auf. Meterbreite Stoffbahnen laufen durch lange Maschinen, verschwinden und tauchen wieder auf, werden beschichtet, getrocknet und schliesslich wiederum auf Rollen aufgewickelt. In der grossen Halle ist die Luft geschwängert vom Duft von Chemikalien. Was hier entsteht, sind keine gewöhnlichen Textilien. Es sind Hightech-Materialien für Anwendungen, die von Heissluftballons über Militärponchos bis zu Flammschutzvorhängen reichen. Thomas Peckruhn, operativer Geschäftsführer, kennt die Anlagen und Prozesse bis ins Detail. Der Textilingenieur kam über die Produktion und Verfahrenstechnik in die Unternehmensleitung. Eigentlich habe er ursprünglich im Labor bleiben wollen. «Das hat aber nicht ganz geklappt», sagt er schmunzelnd. Vom Hemdenstoff zur Hightech-Nische Die Wurzeln des Unternehmens liegen in der ehemaligen AG Cilander in Herisau. Lange Zeit war das Unternehmen stark in der Veredelung von Bekleidungsstoffen tätig, insbesondere bei Hemdenstoffen. «Bis zum Schluss haben wir noch 40 bis 50 Prozent Hemdenstoffe veredelt. Bügelfrei war eine Kernkompetenz», erklärt Thomas Peckruhn. Doch der europäische Bekleidungsmarkt brach ein, die Produktion verlagerte sich nach Asien. Übrig blieb ein Bereich, der heute die Zukunft des Unternehmens prägt: technische Textilien. Heute bezieht Senfa Cilander die Rohware von Webereien und Wirkereien. Ein grosser Teil des Geschäftsfeldes sind so genannte Lohnveredelungen. Das heisst, die Kunden organisieren die Ware und lassen sie nach Lützelflüh liefern. «Wir veredeln und konfektionieren dann auf Rollen und senden diese zurück.» Daneben gibt es auch eine eigene Marke: Planofil für Bootsabdeckungen – ein Produkt, das in Lützelflüh von der Vorgängerfirma Geissbühler entwickelt wurde. Maschinenpark mit Seltenheitswert Das Herzstück des Standorts ist eine Anlage, die europaweit kaum noch zu finden ist. «Unser USP in Lützelflüh ist eine Beschichtungsanlage, die es europaweit vielleicht nur noch einmal gibt», sagt Thomas Peckruhn. Damit können lösungsmittelhaltige Beschichtungen appliziert werden. Bei diesen Prozessen entsteht Abluft, die aufwendig gereinigt werden muss. «Wir reinigen diese, indem wir nachverbrennen und sie so wieder in ihre einzelWie in Lützelflüh aus Stoff Hightech wird BEI SENFA CILANDER IN LÜTZELFLÜH ENTSTEHEN AUS STOFF HIGHTECH-MATERIALIEN FÜR ANSPRUCHSVOLLE ANWENDUNGEN. DAMIT DIE ENERGIEINTENSIVEN PROZESSE ZUVERLÄSSIG LAUFEN, SETZT DAS UNTERNEHMEN AUF PROZESSWÄRME AUS GAS, GELIEFERT VON DER LOCALNET.

connect – 9 – Meterware wird zu Hightech: In den Produktionshallen von Senfa Cilander laufen Stoffe durch Beschichtungsanlagen, darunter auch Camouflage-Gewebe für anspruchsvolle militärische Anwendungen. nen Bestandteile zersetzen.» Für diesen und viele weitere thermische Prozesse wird viel Energie benötigt. In grossen Öfen werden Stoffe bei Temperaturen von bis zu 220 Grad thermisch fixiert. «Ohne Wärme funktioniert hier nichts. Und ohne Gas könnten wir unsere Prozesse kaum betreiben.» Die Energieversorgung spielt eine zentrale Rolle. Senfa Cilander bezieht Prozesswärme aus Gas, geliefert von der Localnet. Pro Jahr verbraucht das Unternehmen knapp fünf Gigawattstunden, was rund 90 Prozent des Energiebedarfs entspricht. «Unsere gesamte Energieversorgung ist jedoch bivalent aufgebaut. So können wir zum Beispiel im Falle von Unterhaltsarbeiten von Gas auf Öl umstellen», erklärt Thomas Peckruhn. Eine vollständige Elektrifizierung der Prozesse sei jedoch unrealistisch. «Undenkbar, dass wir bei dieser Energiemenge auf Elektrizität umstellen.» Vom Heissluftballon bis zum Flammschutzvorhang Das Produktspektrum des Unternehmens ist breit. In Lützelflüh werden unter anderem Gewebe und Gewirke für Heissluftballons veredelt. Diese müssen luftdicht, schwer entflammbar, ultraleicht und gleichzeitig hochstabil sein. Das Unternehmen beliefert zudem die Armasuisse mit Ponchos und Zelten, produziert Akustikgewebe und entwickelt Materialien mit speziellen Flammschutzeigenschaften. Ein Beispiel sind Feuerschutzvorhänge für Fluchtwege auf Schiffen oder in Einkaufszentren. Diese müssen während Versteifte Gewebe für Festkleidung in Afrika (rechts) gehören ebenfalls zum breiten Portfolio von Senfa Cilander.

connect – 10 – 60 Minuten Temperaturen von bis zu 1200 Grad überstehen. Daneben entstehen Stoffe für den afrikanischen Markt, versteifte Stickereien für Hochzeitskleider im Sudan oder in der Elfenbeinküste, Kopfbedeckungen für den arabischen Markt, Industriegewebe für die Herstellung von Laminatböden oder antibakterielle Ausrüstungen für Moskitonetze. «Unser Spielfeld sind High-End-Anforderungen, verbunden mit Swissness, Präzision und Beständigkeit», sagt Thomas Peckruhn. Spezialisiert und international vernetzt Der Standort Lützelflüh ist schlank organisiert. Rund 17 Mitarbeitende arbeiten im Drei-Schicht-Betrieb an der grossen Anlage, weitere im Zwei-Schicht-Betrieb an anderen Maschinen sowie einschichtig in der Endkontrolle. Forschung und Entwicklung spielen dabei eine zentrale Rolle. «Das ist unsere Lebensader», betont Thomas Peckruhn. «Das Wissen rund um das Zusammenspiel von Chemikalien und Prozessen wird in Zusammenarbeit mit den Herstellern der Chemikalien alles in Lützelflüh entwickelt.» Parallel dazu gibt es eine Schwesterfirma im Elsass, die mit rund 55 Mitarbeitenden produziert. Bestimmte Prozesse können zwischen den Standorten aufgeteilt werden. Zu den grössten Herausforderungen von Senfa Cilander zählt derzeit der Fachkräftemangel. «Uns beschäftigt auf jeden Fall der Arbeitsmarkt. Und dann mit Sicherheit die Aufrechterhaltung der Flexibilität», betont Thomas Peckruhn. «Faszinierend für mich sind die immensen Möglichkeiten und die Chance, in einem so grossen Bereich Entwicklung zu betreiben.» Wer durch die grosse Produktionshalle in Lützelflüh schreitet, versteht, was er damit meint. Hier werden Stoffe nicht einfach nur veredelt. Hier werden Materialien entwickelt und verändert, bis sie genau jene Eigenschaften haben, die sie für ihre spätere Aufgabe brauchen. Oft sieht man das den Stoffen nicht an. Aber ohne sie würden viele Produkte und Anwendungen nicht funktionieren. Und ohne Energie würde auch hier in Lützelflüh keine einzige Stoffbahn durch die Anlagen laufen. Thomas Peckruhn, COO von Senfa Cilander.

connect – 11 – Rätseln und gewinnen Lösen Sie unser Schwedenrätsel und gewinnen Sie mit etwas Glück einen von vielen attraktiven Preisen: 5x Gutschein für zwei Personen für einen Schlossbrunch im Schloss Burgdorf im Wert von CHF 96.00 5x Musikbox UE Wonderboom 4 im Wert von CHF 68.00 5x Gutschein für 4 Personen für die Minigolfanlage Burgdorf im Wert von CHF 28.00 Das Lösungswort können Sie auf unserer Website eingeben: www.localnet.ch/wettbewerb Lösungswort: Teilnahmeschluss: 13. Mai 2026

Kundenportal: Einfach, übersichtlich und jederzeit verfügbar Unter my.localnet.ch stellt die Localnet ihren Kundinnen und Kunden eine zentrale Plattform zur Verfügung, um Energie- und Verbrauchsdaten abzurufen. Ob Strom, Wasser, Gas oder Wärme: Alle relevanten Informationen sind übersichtlich gebündelt und rund um die Uhr am Computer, Tablet oder Smartphone verfügbar. Im Portal lassen sich aktuelle und historische Verbrauchsdaten einsehen, Rechnungen und Verträge abrufen sowie persönliche Angaben verwalten. Wer seinen Energieverbrauch besser verstehen möchte, erhält hier eine transparente Grundlage, um Entwicklungen nachzuvollziehen und den eigenen Verbrauch gezielt im Blick zu behalten. Auch administrative Anliegen können direkt online erledigt werden: Zählerstände melden, Umzüge erfassen oder Dokumente herunterladen, ganz ohne Papier und ohne Wartezeiten. Wer Energie effizient nutzt, spart nicht nur bares Geld sondern schont auch Natur und Ressourcen (Seite 7) events.localnet.ch my.localnet.ch Energie-Symposium 2026: Elektromobilität im Fokus Am Donnerstag, 25. Juni 2026 um 17:30 Uhr, lädt die Localnet zum Energie-Symposium in die Markthalle Burgdorf ein. Im Zentrum der diesjährigen Ausgabe steht ein Thema, das aktueller kaum sein könnte: «Elektromobilität – Warum stockt der Wandel?» Trotz technologischer Fortschritte und politischer Zielsetzungen kommt die Transformation hin zur Elektromobilität weniger schnell voran als erwartet. Woran liegt das? Fehlen die richtigen Anreize, die notwendige Infrastruktur oder die gesellschaftliche Akzeptanz? Diesen Fragen widmet sich ein hochkarätig besetztes Podium mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Mobilitätsbranche: Jürg Grossen, Nationalrat und Präsident von Swissolar und Swiss eMobility, SVP-Nationalrat Thomas Knutti, Martin Bolliger, Senior Experte Elektromobilität und Energie beim TCS sowie Martin Everts, Managing Director der AMAG Energy & Mobility AG.

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